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E-Mountainbike - feel the flow

Ein völlig neues Gelände-Abenteuer: das E-MTB

Das E-Mountainbike ist eine begeisternde Erweiterung der Fahrrad-Möglichkeiten. Schneller, weiter, höher – so lautet das E-MTB-Motto! Ein Mountainbike, das mit Elektroantrieb ausgerüstet ist, fährt nicht einfach nur mit mehr Power im Rücken – ausgereifte Technik mit kräftigen Motoren und leistungsfähigen Akkus sorgt für das Mountainbiken der anderen Art.

Auch die Komponenten halten Schritt und werden natürlich den speziellen Anforderungen gerecht, die ein E-Bike an sie stellt. Dank optimaler Positionierung von Motor und Akku in zentraler Lage bleibt der Fahrspaß keinen Moment auf der Strecke. Im Gegenteil, plötzlich kann auch die Bergauf-Passage zum rasanten Erlebnis werden – Stichwort Uphill Flow! ➤ Erfahre mehr übers E-MTB!

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E Mountainbikes

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Das E-Mountainbike erobert die Trails

Ein Elektro-Mountainbike, meistens als E-Mountainbike oder E-MTB – auch gerne ohne Bindestrich: E Mountainbike – bezeichnet, ist ein durch Elektroantrieb unterstütztes Mountainbike. Die zusätzliche Power, die der Motor bereitgestellt, wird ausschließlich zugeschaltet, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Diese E-Bikes werden auch als Pedelecs bezeichnet. Mehr zur Unterscheidung der Begriffe E-Bike, Pedelec und S-Pedelec findest du hier! Der Motor des E-Mountainbikes unterstützt den Fahrer mit maximal 250 Watt bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Bei höheren Geschwindigkeiten schaltet sich der Motor ab und der Vortrieb erfolgt wie gewohnt ausschließlich per Muskelkraft bzw. Gravitation. Elektroräder gelten rechtlich als Fahrräder und dürfen auf Radwegen, ohne Helm (was wir in keinem Fall empfehlen!), Versicherungskennzeichen und Zulassung gefahren werden.


Deine E-Bike-Beratung bei Bike-Discount

Für Fragen zu E-Bikes und entsprechendem Zubehör steht unsere Radabteilung unter 02225-8888-222 zur Verfügung!
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Das E-MTB – eine kleine Einführung


E-Mountainbike: Rahmenkunde – E-Hardtail oder E-Fully?

Im Bereich der Mountainbikes gibt es E-Bikes als Hardtail oder mit vollgefedertem Rahmen. Während das E-Hardtail mit geringem Gewicht und direkter Kraftübertragung punktet, sorgt beim E-Fully die Federung für erhöhten Komfort, beste Kontrolle und eine optimale Traktion des angetriebenen Hinterrades.
Gegenüber den E-Hardtails verbessert die aufwendigere Rahmenkonstruktion vollgefederter E-Mountainbikes nicht nur den Fahrkomfort, sondern insbesondere die Traktion. In rauem Gelände sorgt die Federung dafür, dass das Hinterrad den Bodenkontakt behält. Das ist gerade bei höheren Geschwindigkeiten ein nicht zu unterschätzender Zugewinn an Sicherheit. Großzügig dimensionierte Reifen können einen zusätzlichen Beitrag zu Komfort und Traktion leisten.

Der E-MTB-Antrieb

Während bei Pedelecs, die vorwiegend auf der Straße unterwegs sind, drei verschiedene Antriebskonzepte (Front-, Mittel-, oder Heckmotor) zum Einsatz kommen, dominiert der Mittelmotor den Markt elektrisch unterstützter Mountainbikes. Die optimale Gewichtsverteilung und die kompakte Bauweise von Motor und Akku sorgen beim E-Mountainbike mit Mittelmotor für einen gut ausbalancierten tiefen Schwerpunkt und damit für ein sehr ausgewogenes Handling. Die Kraftübertragung der Mittelmotoren auf die Kurbel, und damit wiederum über die Schaltung an das angetriebene Rad, ist zudem sehr effizient und verhindert eine Überbelastung des Systems.

Mit dem zentral positionierten Motor ist es möglich, alle gängigen Schaltungstypen am Rad zu verbauen. Bei E-MTBs kommen allerdings hauptsächlich Kettenschaltungen zum Einsatz, da dies, wie beim Mountainbike auch, das beste Schaltsystem für die Anforderungen im Gelände. Die zwei wichtigsten Hersteller für E-Bike-Mittelmotoren sind Bosch und Shimano. Beide verfügen über außerordentliches Knowhow und viel Erfahrung beim E-Antrieb für Fahrräder.

Dank der weitreichenden Kassette bietet sich hier trotz des 1-fach-Antriebs eine große Übersetzungsbandbreite, die auch in steilem Terrain noch funktioniert. Damit ein Abspringen der Kette verhindert wird, setzen die Ingenieure beim Bosch-System auf einen speziellen Ansatz: Am Motor wird ein kleines verstärktes Kettenblatt verbaut, welches dann mit einer 9-, 10- oder 11-fach-Schaltung kombiniert wird. Um den Schaltvorgang möglichst geschmeidig zu gestalten und den Verschleiß zu minimieren, setzen die Hersteller Schaltsensoren ein, die den Schaltvorgang erkennen und den Vortrieb kurzzeitig (bei Impulse-Shift-Sensor-Technologie 50 bis 300 ms – in 50 ms Schritten einstellbar) aussetzen. Ein weiterer großer Vorteil des Mittelmotorkonzeptes liegt in der problemlosen Demontage der Laufräder im Falle einer Panne oder bei Wartungsarbeiten.

Die Motoren sind in der CX-Variante speziell auf die Anforderungen von E-Mountainbikes abgestimmt. Das robuste Gehäuse schützt die Elektronik vor Steinschlag und Spritzwasser, auch richtig harte und dreckige Bedingungen können dem Motor damit nichts anhaben. Moderne E-Bike-Motoren kommen auf ordentlich Leistung: In der aktuellsten Ausführung bieten die Motoren kontinuierlich bis in hohe Drehzahlen ein maximales Drehmoment von 75 Newtonmetern, womit eine kraftvolle Beschleunigung auch bei Bergauffahrt möglich ist.

Die Motorsteuerung des E-Bikes

Ein wichtiger Aspekt eines E-Bikes ist die Steuerung des Motors. Diese regelt die Kraft, mit welcher der Fahrer unterstützt wird. Neben der Erfassung der Trittfrequenz messen Sensoren die vom Fahrer aufs Pedal gebrachte Kraft, um mit diesen Daten die zusätzlich nötige Motorleistung zu berechnen. Das 3-Sensoren-Konzept von Bosch beispielsweise misst 1.000 Mal pro Sekunde mit höchster Präzision, um die optimale Kraftabstimmung zu ermitteln. Dank dieser Informationen gelingt es dem Motor des E-Mountainbikes, einen gleichmäßigen Schub umsetzen.

Die modernen E-Bike-Motoren bieten eine kraftvolle Unterstützung bei einer harmonischen Beschleunigung, und machen damit ein E-MTB-Fahrerlebnis möglich, das Freude macht. Damit du die zusätzliche Kraft optimal und nach den eigenen Wünschen kontrollieren kannst, stehen bei den E-Bike-Systemen von Bosch und Shimano verschiedene Fahrmodi zur Verfügung. Über das Steuergerät am Lenker erfolgt die Auswahl. Die Modi unterscheiden sich hinlänglich ihrer prozentualen Unterstützung der eigenen Tretleistung. Sowohl bei Bosch als auch Shimano bieten für verschiedene Anforderungen clevere Modi.

Der Akku des E-MTBs

Der Akku, dessen Ladung an normalen Steckdosen erfolgt, ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Elektrofahrrades. Die Ladezeit eines leeren Akkus beträgt je nach Energiegehalt (Wh → Wattstunden) drei bis sechs Stunden. Der in unserem E-Mountainbike-Sortiment sehr gängige Bosch PowerPack 400 ist in 3,5 Stunden komplett frisch aufgeladen. In 1,5 Stunden, also einer ausgedehnten Mittagspause, kann der Akku zu 50 % geladen werden. Da dank der Kombination aus Lithium-Ionen-Zellen und einer intelligenten Batteriesteuerung kein Memory-Effekt zu befürchteten ist, schadet eine Teilaufladung dem Akku überhaupt nicht.

Bei der Nutzung des E-MTBs in der kalten Jahreszeit bzw. in kalten Regionen ist es ratsam, den Akku bei normaler Zimmertemperatur zu laden und diesen nicht unnötig der Kälte auszusetzen. Der Akku kann bei fast allen E-Bikes einfach entnommen und an einem anderen Ort gelagert bzw. aufgeladen werden. Das notwendige Ladegerät ist bei unseren E-Bikes im Lieferumfang enthalten.

Während der Fahrradtour hält dich die Steuereinheit stets über den Ladezustand des Akkus und die verbleibende Reichweite auf dem Laufenden. So kann der Unterstützungsmodus gegebenenfalls angepasst werden. Sollen längere Strecken ohne Ladestopp zurückgelegt werden, empfiehlt sich die Nutzung eines zweiten Akkus. Dafür gibt es mittlerweile spezielle Rucksäcke, in dem der Ersatzakku optimal und sicher transportiert werden kann.
Weitere Informationen und Tipps zum E-Bike-Akku findest du hier.

Sicherheit beim E-Mountainbiken

Das E-Bike – und das gleiche gilt natürlich auch für das E-MTB – verhält sich anders als ein normales Fahrrad. Und zwar aus zwei Gründen. Erstens ist da das höhere Gewicht. Motor und Akku machen das E-Mountainbike schwerer. Zudem kann auch der E-MTB-Rahmen mehr wiegen als ein gewöhnlicher Mountainbike-Rahmen. Das Mehrgewicht des Fahrrads verändert dessen Fahrverhalten. Der Fahrer muss dafür ein Gefühl entwickeln!

Mit einem E-Bike werden höhere Geschwindigkeiten erreicht. Auch der Uphill Flow will gelernt sein: Ungewohnt hohe Geschwindigkeiten bei der Bergauffahrt erfordern eine erhöhte Aufmerksamkeit des Fahrers. Hier empfiehlt es sich, langsam zu beginnen und zunächst die elektrische Unterstützung nur auf kleiner Stufe mitlaufen zu lassen, um diese dann mit zunehmender Erfahrung nach und nach zu erhöhen. Bergab schlägt das Mehrgewicht noch mehr ins Gewicht. Das E-MTB verhält sich aufgrund dessen ganz anders als ein normales Mountainbike. Das gilt sowohl für die Kurvenlage als auch für das Bremsverhalten. Das durch Motor und Akku erhöhte Gewicht macht sich in einem etwas längeren Bremsweg bemerkbar. Deshalb sorgen hydraulische Scheibenbremsen mit großzügig dimensionierten Bremsscheiben bei allein E-MTBs in unserem Sortiment für Kontrolle und Sicherheit. UND GANZ WICHTIG: Für einen sicheren Fahrspaß mit dem E-Mountainbike möchten wir die Nutzung eines Helms ausdrücklich empfehlen!

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