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Rollentrainer

Ab auf die Rolle

Wenn es draußen wirklich nicht möglich ist, mit dem Rad unterwegs zu sein, dann ist er die beste Alternative, um doch noch in die Pedale zu treten: der Rollentrainer. Aber nicht nur in Herbst und Winter, oder bei schlechtem Wetter allgemein, sind Fahrradrollen eine gute Lösung, sondern auch zum Aufwärmen vor einem Rennen. Mit einer Rolle können zudem sehr gleichmäßige Leistungen über einen längeren Zeitraum gefahren werden – manchmal ein nötiges Trainingsmittel. Innerhalb der Rollentrainer lassen sich drei Funktionsprinzipien unterscheiden: der Wheel-On-Rollentrainer, die freie Rolle und Fahrradheimtrainer mit Direktantrieb, welche das realistischste Fahrgefühl vermitteln. Mehr erfahren …


Rollentrainer

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Fahrradfahren im Wohnzimmer

Um – im wahrsten Sinne des Wortes – auf der Stelle zu stehen, aber dennoch Fahrrad zu fahren, braucht es den Fahrradtrainer für zu Hause. Er ist unter vielen Namen bekannt, die gängigsten neben Rollentrainer sind wohl Trainingsrolle und Fahrrad-Heimtrainer – und natürlich die Kurzform: Rolle. Manchmal spricht man auch von Rennradrollen, denn die meisten Radtrainer werden vor allem mit einem Rennrad betrieben, gerade Straßenradsportler integrieren diese Form des (Ausdauer-)Trainings in ihre Winter- und auch Rennvorbereitung. Allerdings kann eine Fahrradrolle auch mit anderen Fahrradtypen betrieben werden, dafür muss unter Umständen nur ein geeigneter Reifen aufgezogen werden – und los kann's gehen, besser: rollen.

Drei Konzepte für die Rolle

Der freie Rollentrainer erlaubt das Radfahren wie auf der Straße, also ohne eine Befestigung: Der Fahrer tritt, das Hinterrad bringt die Kraft auf zwei Rollen, von denen eine mit der Rolle verbunden ist, auf welcher das Vorderrad aufsitzt, und dreht diese, so dass auch das Vorderrad rotiert. Es gibt für diesen Rollentyp allerdings auch Haltebügel, mit denen sich das Rad fixieren lässt. Der Rollwiderstand stammt von den beiden hinteren Rollen, der vorderen und dem Antreiben des Vorderrads.

Beim Wheel-On-Rollentainer, dem Klassiker unter den Rollentrainern, wird das Hinterrad in eine Halterung eingespannt und der Reifen auf eine Rolle – genauer gesagt: Schwungrad – gesetzt. Die Kraftübertragung findet also genau an dieser Stelle statt. Der Widerstand geht vom Schwungrad aus, denn dieses muss in Rotation versetzt werden. Deshalb heißen sie auch Wheel-On! Allerdings reicht das noch nicht: Es wird zusätzlich mit einer Magnetfeld-Bremse gearbeitet. So kann der Widerstand des Fahrradtrainers, und damit die Kraft, die der Radsportler auf die Pedale bringen muss, nach eigenem Belieben eingestellt werden. Diese Technik macht ein zuverlässiges Widerstandssystem möglich, das berührungs- und dadurch wartungsfrei arbeitet. Es gibt die diese Rollentrainer mit und ohne Stromanschluss. Letztere werden auch als Smart-Trainer bezeichnet, da sie beispielsweise Tempo, Trittfrequenz und Leistung ausgeben können.

Die dritte Gruppe bilden die Heimtrainer mit Direktantrieb. Auch diese benötigen einen Stromanschluss. Hier wird das Fahrrad ohne Hinterrad direkt in den Heimtrainer gestellt, der Antrieb des Rades ist dann mit dem Trainer verbunden. Sie heißen aus diesem Grund auch Wheel-Off-Rollentrainer, in Abgrenzung zu den Wheel-On-Varianten.
Dementsprechend muss ein Direktantriebstrainer mit einer Kassette ausgestattet werden, welche dann die Kette aufnimmt. Das hat sehr angenehme Konsequenzen: Bei einem Fahrradtrainer mit Direktantrieb wird der Widerstand direkt im Trainer erzeugt, an keiner Stelle der Kraftübertragung geht Energie verloren. Das macht ihn benutzerfreundlicher, wirklichkeitsnäher, effizienter und leistungsstärker – und dazu wartungsfrei. Zudem lassen sich Geschwindigkeit, Trittfrequenz und Leistung sehr genau erfassen. Weiterer großer Pluspunkt: Da kein Reifen involviert ist, kann dieser nicht durchschlupfen – wer kennt das nicht beim Training auf der Rolle! Und Reifenverschleiß ist natürlich auch kein Thema.

Möglich macht dies die Motorbremse. Ein Elektromotor bildet das Herzstück des Direktantriebs: Ein errechneter Widerstand wird durch diesen erzeugt. Das sorgt für ein realistisches Fahrgefühl und ist gleichzeitig natürlich das fortschrittlichste Widerstandssystem. Denn der Elektromotor kann den Antrieb sowohl bremsen als auch antreiben. Kaum zu glauben, aber mit dieser Technik lassen sich auch Gefälle simulieren: Das Rad läuft, ohne zu treten, weiter – genau wie auf der Straße! Als leistungsfähigste Widerstandsart kann die Motorbremse außerdem einen hohen Widerstand bei geringen Drehzahlen erzeugen. Sprich: Dank Motorbremse ist es möglich, im Wohnzimmer Berge hochzufahren.

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