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Mountainbike – Ihr perfekter Begleiter im Gelände

Das optimale Mountainbike ist nicht irgendein Bike

Wer ein Mountainbike kaufen möchte, sucht nicht irgendein Fahrrad! Beim Kauf eines Mountainbikes geht es darum, genau das Bike zu finden, das optimal auf die individuellen Körpermaße und den geplanten Einsatz im Gelände abgestimmt ist. Gut beraten ist daher, wer sich im Vorfeld der Kaufentscheidung mit den wichtigsten Faktoren auseinandersetzt, die Fahrverhalten, Einsatzmöglichkeiten und Qualität bestimmen.

Unsere Top-5-Tipps für das richtige Mountainbike

Wir haben Ihnen die fünf wichtigsten Faktoren zusammengestellt, auf die Sie bei der Wahl des richtigen Mountainbikes achten sollten:

  • Federgabel und Federweg: Federgabeln entscheiden über den Federweg eines Mountainbikes. Je nach Federweg werden Gabeln in Kategorien eingeteilt. Die Range bewegt sich üblicherweise von 75 Millimetern für weniger anspruchsvolles Gelände über 180 Millimeter für rasante Freeride-Trips bis hin zu mehr als 200 Millimeter für Downhill-Abfahrten mit Ihrem Mountainbike.
  • Scheibenbremsen: Bei den Bremsen geht es darum, jederzeit hundertprozentige Kontrolle zu haben. Absolute Zuverlässigkeit bei hohen Belastungen ist daher unverzichtbar. Je nach Einsatz im Gelände kommt es zusätzlich darauf an, wie fein die Verzögerung dosiert werden kann. Hochwertige Scheibenbremsen eines Mountainbikes sind gut dosierbar, erzeugen auch bei Regen und im Gelände eine optimale Verzögerung und sind für das Mountainbiking die erste Wahl.
  • Mountainbike-Rahmen: Der Rahmen gibt gemeinsam mit der Gabel die Geometrie und damit die Fahreigenschaften vor. Gleichzeitig bestimmt er über Stabilität, Haltbarkeit und Gewicht eines Bikes. Robust, leicht und die perfekte Sitzposition – bei der Abstimmung dieser Eigenschaften kommt es auf das Einsatzgebiet und auf die Körpermaße des Fahrers an. Materialfavoriten beim Mountainbike sind Aluminium und Carbon.
  • Laufräder: Herkömmliche Mountainbikes rollen auf 26-Zoll-Rädern. Der Trend geht aber mit 27,5- oder 29-Zoll-Rädern zu einem größeren Durchmesser. Laufräder sollten bei möglichst geringem Gewicht sehr stabil und steif sein. Deshalb sind sie bei Mountainbikes überwiegend aus Aluminium gefertigt.
  • Schaltungen: Hier geht es um schnelle und präzise Gangwechsel und komfortable Bedienbarkeit. Die Auswahl reicht von Schaltungskomponenten für höchste Ansprüche wie Schaltungen und Komponenten aus der XTR- und XT-Gruppe von Shimano bis zu hochwertigen Lösungen für durchschnittliche Belastungen, wie beispielsweise Shimanos Deore- oder die Alivio-Schaltgruppe.

Viel Federweg beim Fully für den Freeride oder lieber ein Hardtail?

Ein Anfänger, der eher auf flachem Gelände fährt, hat andere Ansprüche an sein Bike als ein Extrem-Biker, der im Freeride-Rausch in einer Region mit steilen Passagen und Hindernissen zu sportlichen Höchstleistungen bereit ist. Für flache Trekking-Touren und Cross-Country-Rennen eignen sich die 26er- und 29er- Hardtails. Hardtails haben keine Hinterrad-, sondern ausschließlich eine Vorderrad-Federung. Da auf eine zusätzliche Rahmenfederung verzichtet wird, sind sie weniger wartungsintensiv. Fullsuspension Bikes, sogenannte Fullys, sind mit einer vorderen Federgabel sowie einem Dämpfer im Rahmen vollgefedert und sorgen für einen besseren Ausgleich in schwierigem Gelände. Vertreter dieser Kategorie sind die mit viel Federweg ausgestatteten Downhill- und Freeride-Fullys. Man muss jedoch nicht in die Extreme gehen, um die Vorzüge eines Fullys genießen zu können: Auch wer lange Fahrten in abwechslungsreichem Gelände mag, wird mit All-Mountain-Fullys oder Touren-Fullys dank des guten Fahrkomforts auf seine Kosten kommen.

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